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Regioalkonferenz zur Vorstellung der Kandidaten zum Landesvorsitz der CDU-NRW
Montag, 6. Sept. 2010, 19 Uhr, Iserlohn
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Presse
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CDU-Kreistagsfraktion: Nachbesserungen bei der Fahrplan-Umstellung sind notwendig Drucken E-Mail
"Der öffentliche Personennahverkehr muss leistungsfähig und zuverlässig wie bezahlbar sein", so beschreibt Werner Schulte, die Prämisse der CDU-Kreistagsfraktion. Das Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu steigern, sei die eine Seite der Medaille, die andere müsse unabdingbar die Zufriedenheit der Fahrgäste als Qualitätsmerkmal sein. "Der Fahrplanwechsel im 'Linienbündel Mitte', der sich auf Siegen, Freudenberg, Kreuztal, Netphen und Hilchenbach auswirkt, muss offensichtlich nachgebessert werden", folgert der Fraktionsvorsitzende aus den Kundenreaktionen. Wenn Zufriedenheit ein Service-Ziel der Verkehrsbetriebe und das Unternehmen für Anregungen zugänglich sei, müsste es möglich sein, sich Verbesserungen nicht zu verschliessen.

Beispielhaft führt Bernd-Dieter Ferger, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, die Situation für "Fahrschüler" an, die nach den Ferien partiell für Überraschungen sorgen dürfte. Wer bislang den Bus in Kaan-Marienborn im Brüderweg bestieg, fuhr in den vergangenen Jahrzehnten über die Marienborner Straße zum Löhrtor. "Offensichtlich werden jetzt die Gymnasiasten quasi in einer 'sight-seeing-tour' über den Kaisergarten Richtung Bahnhof chauffiert. Das dies das Ergebnis einer externen Beratung im Hinblick auf Einsparungspotentiale' sein solle, verwunderrt doch und kann nicht im Sinne der ÖPNV-Nutzer sein", so Ferger. Schulte zieht das Fazit: "Wir erkennen durchaus an, dass mit dem Fahrplanwechsel auch Strecken optimiert worden sind, aber nachteilige Auswirkungen bei anderen zeigen Handlungsbedarf." Der CDU-Fraktion sei es wichtig, dass eine intensive Darstellung aller erkannten Mißstände und Lösungsvorschläge samt zeitlicher Umsetzungsperspektiven seitens der Verkehrsbetriebe im Verkehrsausschuss des Kreises Siegen-Wittgenstein erfolge.
 
Alptraum für die Region Drucken E-Mail
"Die neue Landesregierung wird immer mehr zum Alptraum für unsere Region", so kommentiert der heimische Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Volkmar Klein die jetzt angekündigte schrittweise Beerdigung des Bundesstraßen-Neubaus von Kreuztal Richtung Erndtebrück. Damit werde der Wittgensteiner Teil unseres Kreises klar abgehängt. "Bad Berleburg, Erndtebrück und Bad Laasphe brauchen eine bessere Straßenanbindung, sonst werden auf Dauer weitere Betriebe geschlossen,  Arbeitsplätze gehen verloren und die Jüngeren wandern ab. Das können wir nicht wollen," warnt Volkmar Klein. Deshalb sei die Straße auch keine "planerische Schimäre", wie jetzt vom Landesumweltminister behauptet, sondern eine objektive Notwendigkeit. Der Bundestagsabgeordnete fordert die Landesregierung auf, sich hinter dieses Interesse der Bürgerinnen und Bürger unserer Region zu stellen und Wege zu suchen, das geplante Projekt auch zu verwirklichen. Es gehe aber nicht nur um die wirtschaftliche Lebensgrundlage für Wittgenstein, sondern auch um die Entlastung der Menschen im nördlichen Siegerland. Den Durchgangsverkehr aus dem Tal herauszuholen bedeute, die Straßen den Menschen wiederzugeben. Wie wichtig das ist, könne man jeden Tag an der Bundesstraße in Ferndorf hautnah erleben. "Die geplante Kette von Ortsumgehungen verbindet die Menschen in doppeltem Sinn: Zum einen die, die über die neue Straße ihr Ziel besser erreichen werden. Vor allem aber auch die im Ferndorftal, deren Lebensraum heute durch die überbelastete Straße zerschnitten ist," unterstreicht Volkmar Klein.
 
Volkmar Klein MdB: "Entwicklung der Arbeitslosenzahlen ist positiv!" Drucken E-Mail
Erfreut zeigt sich der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein über die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Siegen-Wittgenstein. Die Region sei hinsichtlich der Überwindung der Folgen der Wirtschaftskrise auf einem sehr guten Weg. Zu dieser Entwicklung hätten neben den Arbeitgebern und Arbeitnehmern auch die Kommunen in Siegen-Wittgenstein beigetragen. Volkmar Klein: "Und die Maßnahmen der Bundesregierung greifen!" Einzelpunkte des Konjunkturpaketes habe man ja durchaus kontrovers diskutieren können. Aber das Gesamtkonzept habe gestimmt. Anders als in Nachbarländern sei in Deutschland die Arbeitslosigkeit inzwischen sogar niedriger als vor der Krise. "Job-Wunder in Deutschland" stehe dort in den Zeitungsschlagzeilen. "Wir werden in den anderen europäischen Ländern beneidet", so Volkmar Klein. Der Rückgang der Kurzarbeit und die wachsende Nachfrage nach Arbeitskräften lasse auf eine weitere positive Entwicklung der Arbeitslosenzahlen hoffen. Gestützt werde die positive Aussicht auch durch die verbesserten Wachstumsprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute.
 
Junge Union kritisiert die Aussagen von NRW-Umweltminister Remmel (Grüne) Drucken E-Mail
Die jüngsten Aussagen des neuen NRW-Umweltministers Remmel (Grüne), die Schaffung von neuen Wohnbau- und Gewerbeflächen in Siegen-Wittgenstein zu stoppen, stoßen bei der heimischen Jungen Union auf Unverständnis und scharfe Kritik. "Damit zeige die neue Landesregierung wenige Wochen nach ihrer Amtsübernahme, dass eine sinnvolle Weiterentwicklung der Infrastruktur im ländlichen Raum und damit der Erhalt und  die Schaffung neuer Arbeitsplätze künftig nicht mehr gefördert und unterm Strich nicht mehr gewollt ist", stellte Kreisvorsitzender André Jung fest. Der Kreis Siegen-Wittgenstein benötigt, um im Wettbewerb der Regionen mittel- und langfristig mithalten zu können, attraktive Gewerbegebiete und im gleichen Atemzug eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Unternehmen in der Region und Vertreter der IHK haben sich dazu ebenfalls bekannt und klare Aussagen in Richtung Düsseldorf getroffen. Jung weiter: "Wir haben im Kreis Siegen-Wittgenstein Unternehmen, die in ihrem Tätigkeitsfeld zu den Weltmarktführern gehören und darüber hinaus überproportional in die Ausbildung junger Menschen investieren. Diese Unternehmen benötigen Erweiterungsflächen vor Ort, damit sie langfristig in der Region optimale Rahmenbedingungen vorfinden". Gleiches gelte für Wohnbauflächen, die gerade für junge Familien in den Städten und Gemeinden zu vernünftigen Preisen und in entsprechender Lage vorgehalten werden müssen. Gleichzeitig sei es Aufgabe, schlüssige Konzepte zur Belebung der Ortskerne zu erarbeiten. Schließlich, so die Junge Union abschließend, gilt es der demographischen Entwicklung entgegenzuwirken, und nicht wie von Herrn Remmel befürwortet, in die Hände zu spielen.
 
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