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| Junge Union kritisiert die Aussagen von NRW-Umweltminister Remmel (Grüne) |
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| Dienstag, den 03. August 2010 um 12:11 Uhr |
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Die jüngsten Aussagen des neuen NRW-Umweltministers Remmel (Grüne), die Schaffung von neuen Wohnbau- und Gewerbeflächen in Siegen-Wittgenstein zu stoppen, stoßen bei der heimischen Jungen Union auf Unverständnis und scharfe Kritik. "Damit zeige die neue Landesregierung wenige Wochen nach ihrer Amtsübernahme, dass eine sinnvolle Weiterentwicklung der Infrastruktur im ländlichen Raum und damit der Erhalt und die Schaffung neuer Arbeitsplätze künftig nicht mehr gefördert und unterm Strich nicht mehr gewollt ist", stellte Kreisvorsitzender André Jung fest. Der Kreis Siegen-Wittgenstein benötigt, um im Wettbewerb der Regionen mittel- und langfristig mithalten zu können, attraktive Gewerbegebiete und im gleichen Atemzug eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Unternehmen in der Region und Vertreter der IHK haben sich dazu ebenfalls bekannt und klare Aussagen in Richtung Düsseldorf getroffen. Jung weiter: "Wir haben im Kreis Siegen-Wittgenstein Unternehmen, die in ihrem Tätigkeitsfeld zu den Weltmarktführern gehören und darüber hinaus überproportional in die Ausbildung junger Menschen investieren. Diese Unternehmen benötigen Erweiterungsflächen vor Ort, damit sie langfristig in der Region optimale Rahmenbedingungen vorfinden". Gleiches gelte für Wohnbauflächen, die gerade für junge Familien in den Städten und Gemeinden zu vernünftigen Preisen und in entsprechender Lage vorgehalten werden müssen. Gleichzeitig sei es Aufgabe, schlüssige Konzepte zur Belebung der Ortskerne zu erarbeiten. Schließlich, so die Junge Union abschließend, gilt es der demographischen Entwicklung entgegenzuwirken, und nicht wie von Herrn Remmel befürwortet, in die Hände zu spielen.
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