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CDU-Kreistagsfraktion: Nachbesserungen bei der Fahrplan-Umstellung sind notwendig Drucken E-Mail
Dienstag, den 24. August 2010 um 07:06 Uhr
"Der öffentliche Personennahverkehr muss leistungsfähig und zuverlässig wie bezahlbar sein", so beschreibt Werner Schulte, die Prämisse der CDU-Kreistagsfraktion. Das Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu steigern, sei die eine Seite der Medaille, die andere müsse unabdingbar die Zufriedenheit der Fahrgäste als Qualitätsmerkmal sein. "Der Fahrplanwechsel im 'Linienbündel Mitte', der sich auf Siegen, Freudenberg, Kreuztal, Netphen und Hilchenbach auswirkt, muss offensichtlich nachgebessert werden", folgert der Fraktionsvorsitzende aus den Kundenreaktionen. Wenn Zufriedenheit ein Service-Ziel der Verkehrsbetriebe und das Unternehmen für Anregungen zugänglich sei, müsste es möglich sein, sich Verbesserungen nicht zu verschliessen.

Beispielhaft führt Bernd-Dieter Ferger, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, die Situation für "Fahrschüler" an, die nach den Ferien partiell für Überraschungen sorgen dürfte. Wer bislang den Bus in Kaan-Marienborn im Brüderweg bestieg, fuhr in den vergangenen Jahrzehnten über die Marienborner Straße zum Löhrtor. "Offensichtlich werden jetzt die Gymnasiasten quasi in einer 'sight-seeing-tour' über den Kaisergarten Richtung Bahnhof chauffiert. Das dies das Ergebnis einer externen Beratung im Hinblick auf Einsparungspotentiale' sein solle, verwunderrt doch und kann nicht im Sinne der ÖPNV-Nutzer sein", so Ferger. Schulte zieht das Fazit: "Wir erkennen durchaus an, dass mit dem Fahrplanwechsel auch Strecken optimiert worden sind, aber nachteilige Auswirkungen bei anderen zeigen Handlungsbedarf." Der CDU-Fraktion sei es wichtig, dass eine intensive Darstellung aller erkannten Mißstände und Lösungsvorschläge samt zeitlicher Umsetzungsperspektiven seitens der Verkehrsbetriebe im Verkehrsausschuss des Kreises Siegen-Wittgenstein erfolge.