| CDU-Kreistagsfraktion: Laasphe Kliniken für Gesundheitsversorgung und Region wichtig |
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| Donnerstag, den 09. September 2010 um 06:40 Uhr |
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Über die aktuellen Sanierungsbausteine der Laasphe-Kliniken ließ sich jetzt die CDU-Kreistagsfraktion informieren. „Für unsere Region und ihre Stellung im Bereich der Gesundheitswirtschaft haben diese medizinischen Einrichtungen in Bad Laasphe eine hohe Bedeutung“, stellt Fraktionsvorsitzender Werner Schulte fest. Die beiden Geschäftsführer der neuen Muttergesellschaft für die Häuser „Emmaburg“ und „Schloßberg-Klinik“ , Rainer Räsch und Dr. Dietmar Herberhold, erläuterten die Maßnahmen, die durch Infrastruktur, Organisation und Finanzen den Einrichtungen dauerhafte Zukunftsfähigkeit geben sollen. Es sei zwar noch eine „schwere Zeit“ zu erwarten, doch seien sie von ihrem Konzept und dessen Erfolg überzeugt. Erst einmal sollen bis Ende 2011 rund 4,9 Millionen Euro in den Standort investiert werden. Diese Investitionen sind für die Infrastruktur und die Therapieflächen vorgesehen. Die Planungen dafür, so die Investoren, seien bereits komplett abgeschlossen. Von dem erwarteten jährlichen Umsatzvolumen soll fortlaufend jedes Jahr ein Großteil wieder in die Häuser gesteckt werden. Die Laasphe-Kliniken werden letzt endlich etwa 340 Arbeitsplätze bieten. Und von den Beschäftigten sind die Geschäftsführer begeistert: „Hier ist von den Kolleginnen und Kollegen ein hoher persönlicher Beitrag zum Überleben der Kliniken geleistet worden“. Das sei für sie ein hoher Motivationsfaktor gewesen, sich in Laasphe zu engagieren. Die Schloßberg-Klinik erhalte, so berichtete Chefarzt Alexander Simonow, eine klare Profilierung als neurologisches Krankenhaus insbesondere für die akute Behandlung von Schlaganfallpatienten. Der Bereich Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung (AHB) konzentriere sich auf die Krankheitsbilder Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und Schlaganfall. Im Bereich „LIFE“ gehe es um die Kurz und Langzeitpflege von vorwiegend jüngeren neurologisch erkrankten Menschen. Damit habe das Haus ein überregionales Alleinstellungsmerkmal. Bisher werden hierfür 28 Betten vorgehalten. „Weiterer Bedarf ist aber vorhanden“, erläuterte die Pflegedienstleiterin.In der „Emmaburg“ sind die Schwerpunkte auf Orthopädie und Psychosomatik gesetzt. Des Weiteren ist die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) geplant, um ambulant tätige Ärzte ansiedeln zu können. Die neuen Chefärzte stellten anschließend ihre Fachgebiete und die konzeptionelle Ausrichtung ihrer Klinikabteilungen im Detail vor. Im Bereich der Psychosomatik und Schmerztherapie wird ein Behandlungsschwerpunkt für Migranten entstehen. In einem anschließenden Rundgang konnten sich die Kreistagsmitglieder sowohl einen Eindruck vom bisherigen Zustand der Häuser wie von den völlig neu gestalteten Patientenzimmern gewinnen, die künftig einem hohen modernen Standard entsprechen und auch über Internet-Anschluss verfügen werden. „Das Konzept ist wirklich überzeugend und die schon fertigen Musterzimmer zeigen, wie forciert hier an der Restrukturierung gearbeitet wird“, zog Werner Schulte sein Fazit. „Diese positive Entwicklung ist für den Wittgenstein von großer Bedeutung!“ Für die Vorsitzende des Kreis-Gesundheitsausschusses, Kornelia Busch-Pfaffe ist es wichtig, dass die Region mit den Laasphe-Kliniken für den Erfolg deshalb an einem Strang ziehen: „Der hohe Nutzen für unsere medizinische Versorgung wird zusätzlich dadurch unterstrichen, dass sich die Ärzte am Notfalldienst im Kreis beteiligen“. Die CDU-Landtagsabgeordnete Monika Brunnert-Jetter, die ebenfalls an der Begehung teilnahm, verwies auf den „Faktor Mensch“ bei der Heilbehandlung: „Die Neuausrichtung der Zimmer zeigt, dass alles hier dafür getan wird, den Patienten ein „Zuhause“ für die Zeit ihrer Pflege zu schaffen“. |











