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Der Wirtschaftsfaktor Siegerlandflughafen |
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Die Damen der Kreis-Frauen-Union spürten Lust auf Urlaub, als sie zu einer Besichtigung am Siegerlandflughafen eintrafen. Als Geschäftsführer H. Schneider sie im Außenbereich begleitete, rollte die JU 52 gerade zum Take-off. Im nächsten Jahr wird es hier wieder Rundflüge mit dem beliebten Oldtimer „Tante JU“ geben, jetzt nimmt sie Kurs auf Stuttgart. „Im Jahr 1967 wurde der Flughafen auf der Lipper Höhe als der höchste Flughafen Deutschlands eröffnet und ging in den über 40 Jahren durch Höhen und Tiefen“, so Schneider. Wenn es jetzt auch keine Linienflüge nach Berlin mehr gebe, so habe sich der gewerbliche Flugverkehr stabilisiert. Die 140 Flugzeuge in den umliegenden Werfthallen werden von über 100 qualifizierten Technikern gewartet. Zu Spitzenzeiten zählt man hier täglich über 300 Starts und Landungen auf der 1600 m langen Bahn, die für Maschinen bis zu 40 Tonnen Gewicht (z.B. Airbus 328) zugelassen ist.
Drei Löschfahrzeuge können in 2 Minuten zur Stelle sein und gewähren den vorgeschriebenen Feuerschutz. Im Bereitschaftsdienst sind auch ehrenamtliche Feuerwehrleute aus der Region eingebunden. Im Kontrolltower beeindrucken die unterschiedlichen Monitore, auf denen alle Bewegungen im nahen Luftraum zu erkennen sind. Natürlich besteht enge Verbindung zum Rhein-Main-Flughafen. Der Blick auf das Vorfeld des Flughafens führt die Bedeutung dieses Standorts vor Augen.
Im Anschluss an die Besichtigung begrüßte die Vorsitzende der Frauen-Union, Frau Maria Opterbeck, Landrat Paul Breuer zu einem Vortrag zur Bedeutung des Wirtschaftstandortes Siegen-Wittgenstein. „Im Gewerbegebiet Lipper Höhe sind ca. 800 Arbeitsplätze entstanden, nicht zuletzt dank des Wirtschaftsmagnets Flughafen“, so Breuer. Den Zuschuss von öffentlichen Geldern für Investitionen hält er für gerechtfertigt, da es hier um einen wichtigen Teil der Infrastruktur unseres Kreises gehe, von dem eine Vielzahl von Unternehmen profitieren. Der Landrat forderte mehr Selbstbewusstsein für unsere Region, um deren wirtschaftliche und touristische Potentiale zu erkennen und weiter auszubauen. |
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Equal Pay Day - Warum nicht gleich?! |
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Frauen-Union macht sich stark für die Einrichtung von “Homeoffice” Arbeitsplätzen
„In kaum einem EU-Land ist das Lohn- und Gehaltsgefälle zwischen Frauen und Männern so groß wie in Deutschland. Frauen verdienen nach wie vor durchschnittlich 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Frauen-Union der CDU Siegen-Wittgenstein fordert deshalb gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit“, erklärt Maria Opterbeck, Vorsitzende der Frauen-Union Siegen-Wittgenstein anlässlich der FU-Aktion „WARUM NICHT GLEICH?!“.
In nahezu allen Berufen und auf allen Qualifikationsstufen werden Frauen schlechter bezahlt als Männer. Dies gilt insbesondere für Branchen, in denen überwiegend Frauen arbeiten, wie beispielsweise Einzelhandel, Pflege und soziale Berufe.
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