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Waffelbackaktion erbrachte 1497 € |
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Die Siegener Bürgerinnen und Bürger erwiesen sich auch in diesem Jahr wieder als spendierfreudig. Im Rahmen der inzwischen traditionellen Waffelbachaktion der Frauen-Union zu Gunsten des Siegener Hospizes bei Karstadt backte die Vorsitzende, Maria Opterbeck, mit ihrem Backteam an den drei Tagen vor dem 2. Advent im Souterrain des Kaufhauses wieder die beliebten Waffeln. Es kam insgesamt ein Betrag von fast 1500 Euro zusammen.
Die gespendete Summe wird die Frauen-Union Anfang 2012 bei einer Besichtigung des Erweiterungsbaues dem Hospiz übergeben.

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Frauen-Union diskutierte Aufgaben der Job-Center |
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Auf dem Programm der Frauen-Union stand die Arbeit der Job-Center des Kreises Siegerland-Wittgenstein. Herr Dieter Tappert, zuständig für Controlling und Finanzen, referierte für die Damen. Die Job-Center, die Geschäftsstellen in verschiedenen Kommunen des Kreisgebietes haben, wurden ab 2005 als Arge eingeführt.
Angestrebtes Ziel ist ein Paradigmenwechsel: Weg von den Zuwendungen des Wohlfahrtstaates, hin zu Förderung von Arbeit, Eigeninitiative und Wiedereingliederung nach SGB II. Dank der guten Wirtschaftlage sei die Arbeitslosenquote im Kreisgebiet zum 31.8.2011 auf 5,6% gesunken. Noch gilt es 8965 Bedarfsgemeinschaften mit ca. 16700 Menschen(incl. Kindern) zu fördern und zu fordern. Jeder Hilfsbedürftige erhält individuelle Beratung von seinem Fallmanager, der gegebenenfalls Fördermaßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung von bis zu zwei Jahren anbieten kann. Bei langjährigen Arbeitslosen muss hierzu vorab die Bildungsfähigkeit festgestellt werden. Im Bedarfsfall wird zur Einarbeitung ein Zuschuss an die Unternehmen gezahlt. Zur Unterstützung von Selbständigkeit werden Gründungszuschüsse oder Hilfen zum Einstieg auf Darlehensbasis gewährt. Die Job-Center haben 2010 ca. 4200 Personen in sozialpflichtige Beschäftigung gebracht, eine vorbildliche Quote im Landesvergleich.
Derzeit gibt es 370 Plätze für Arbeitsgelegenheiten (früher 1€ Jobs). Hierzu ist jedoch eine neue Gesetzesvorlage in Arbeit, wozu der Bundestag am 29.9. entscheiden wird. Der oft geforderte Einsatz von Hilfeempfängern im Winterdienst z.B. sei mit hohen Risiken verbunden, da bei Unfällen hier die Arbeitskräfte nicht zur Haftung herangezogen werden könnten.
Die Vorsitzende, Maria Opterbeck, dankte Herrn Tappert für seine Ausführungen. Auf das neue Gesetz zum Thema Arbeitsgelegenheiten darf man gespannt sein. |
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Neuwahlen im Bezirk Südwestfalen |
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Annemarie Kreckel aus Iserlohn bleibt Vorsitzende der CDU Frauen Union Südwestfalen.
Rund 40 Frauen aus fünf Kreisen: HSK, Mark, 0lpe, Siegen und Soest kamen zusammen, um den Vorstand für die nächsten zwei Jahre zu wählen. Annemarie Kreckel wurde als Vorsitzende für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.
Der Kreis Siegen ist mit Zana Ramadani und Dorothea Schleifenbaum als Beisitzerinnen, Maria 0pterbeck (als Vorsitzende FU Siegen kooptiert) im neu gewählten FU Vorstand des Bezirks Südwestfalen vertreten.
Weitere Mitglieder im neu gewählten FU Bezirksvorstand:
Marita von Garrel -Soest, Mariela Heller -0lpe und Bernadette Böger -MK als stellv. Vorsitzende, Gudrun Hein -MK Schriftführerin, Kerstin Brauer -0lpe stellv. Schriftführerin, Ursula Grossmann -Soest und Iris Rapp -MK, stellv. Pressesprecherin. Annegret Schmitt -MK. Christel Mense -MK, Margarete Rehm -MK, Elfriede Sickart -MK, Hiltrud Meinerzhagen -0lpe und Christel Voßbeck-Kayser -MK- allesamt Beisitzerinnen.
Im Anschluss an die Wahlen stellte Frau Dr. Martina Harbrink-Schlegel ihre Arbeit als Ärztin in der Werkstatt im Hinterhof vor. In der AW0-Einrichtung für Suchtkranke in Iserlohn betreut sie das Methadon-Programm und stellt die Grundversorgung für rund 300 meist sucht- und psychisch Kranke pro Quartal sicher. Die FU Iserlohn mit ihrer Vorsitzenden Annemarie Kreckel, unterstützt diese Einrichtung seit Jahren. Da viele Patienten Schwierigkeiten haben die Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal aufzubringen sammelten die Frauen spontan 170 Euro für die Einrichtung.
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Fahrt der Frauen Union zum Landtag |
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Die Landtagsabgeordnete Monika Brunert-Jetter hatte zu einem Besuch im Parlament in Düsseldorf eingeladen. Die Vorsitzende der Kreis-Frauen-Union, Frau Maria Opterbeck, übernahm die Organisation der Fahrt.
In Düsseldorf konnte die Besuchergruppe zunächst zwischen zwei Themenführungen wählen: Die einen bewegten sich auf den Spuren der Frauen in der Geschichte Düsseldorfs und fanden zum tragischen Schicksal der Anna von Sachsen in Siegen ein Pendant im 16. Jh. in Düsseldorf: Hier starb die Jakobine von Baden, ebenfalls im Turmverlies, nachdem sie sich als Adlige vergeblich gegen Missstände in ihrer Zeit zu wehren versucht hatte.
Die zweite Gruppe vernahm in der Altstadt zwischen Brauhäusern und alten Plätzen interessantes zur Stadtgeschichte.
Der Nachmittag war dem Besuch im Landtag vorbehalten. Hier gab es zunächst eine Einführung. Spannend für alle war der Aufenthalt auf der Besuchertribüne während der laufenden Plenarsitzung. Kontrovers wurde das neue Gesetz zur Änderung des Kinderbildungsgesetzes – Erstes KiBiz-Änderungsgesetz – diskutiert.
Frau Brunert-Jetter schilderte der Gruppe ihre Erfahrungen, aber auch aktuelle Konflikte im neu gewählten Landesparlament. Die heimischen CDU-Vertreter haben sich dort in harter Arbeit mit den aktuellen Mehrheiten und der neuen Landesregierung auseinanderzusetzen und müssen ihre Werte und Ziele als Opposition behaupten. |
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Schule unverzichtbar dreigliedrig? |
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Frauen-Union lud zum traditionellen Heringsessen ein
Ein kleines Jubiläum beging die Kreisfrauen-Union: Bereits zum 10. Mal fand das traditionelle Heringsessen statt. Die Vorsitzende Maria Opterbeck konnte zahlreiche Teilnehmerinnen im „FORUM Im Garten“ sowie die Schulleiter von drei Schularten als Gesprächspartner begrüßen.
Zu Beginn der Veranstaltung bezogen vor dem Hintergrund der im Kreisgebiet mittelfristig rückläufigen Schülerzahlen Frau Merle, Hauptschule Haardter-Berg, Herr Gerhardus, Realschule Am Schießberg, sowie Herr Käuser, FJM-Gymnasium Siegen zur Frage „Schule unverzichtbar dreigliedrig?“ Stellung.
Auf die von Maria Opterbeck provozierend gestellte Eingangsfrage, „sind die Schüler schlauer geworden?“ - da es in diesem Jahr in den Siegener Gymnasien dem Trend entgegen mehr Anmeldungen gibt -, entgegnet Herr Käuser, dies sei entscheidend darauf zurückzuführen, dass erstmals auf die gymnasiale Empfehlung der Grundschullehrer verzichtet werden konnte. Für immer mehr Eltern sei das Gymnasium die wünschenswerteste Schule, obgleich dies die Kinder jedoch häufig überfordere. Die Rückstufung in eine andere Schulform würde dann zumeist von den Schülern als „Abstieg“ oder „Knick“ empfunden. Das Zentralabitur bringe Qualitätssicherung, aber weniger Exzellenzleistungen. Darüber hinaus werde die Förderung individueller Begabung in anderen Ländern stärker wahrgenommen.
Frau Merle bestätigte, dass die Hauptschule durch die konkurrierende Gesamtschule und demografische Probleme immer seltener gewählt werde, obwohl diese Schulform für viele Kinder die beste Förderung gewährleiste.
Herr Gehardus beklagte die zu knappen Mittel zur Ausstattung der Realschulen, gerade für die wünschenswerte technische Ausbildung, sowie die Knappheit an Lehrern.
Alle drei Referenten wiesen ausdrücklich auf die Durchlässigkeit unseres bestehenden Schulsystems hin, auch im Hinblick auf einen Wechsel zum Berufskolleg mit der Möglichkeit des Abiturs.
Die intensive und lange Diskussion zeigte das starke Interesse am Thema auf. In einer Abschlussrunde, in der das dreigliedrige - bezieht man die Förderschulen mit ein - das viergliedrige Schulsystem von den Pädagogen als unschlagbar für die möglichst individuelle Förderung der Schüler (gerade auch solcher mit Migrationshintergrund) gewertet wurde. Die Vermittlung einer breit gefächerten Bildung sei bei einer möglichst homogenen Schülergruppe leichter möglich als in einer Gemeinschaftsschule mit dem unvermeidbar großen Bildungs- und Lernunterschied.
Maria Opterbeck bedankte sich bei den Gesprächsteilnehmern und lud zum anschließenden leckeren Heringsbüffet ein, das nun allen Teilnehmerinnen und den Referenten besonders mundete. |
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